Evaluationsprojekt Johannes und Hans Meiner
Ziel des Projekts ist es, den fotografischen Bestand von Johannes und Hans Meier exemplarisch aufzuarbeiten, um mittelfristig die Situation der fotografischen Bestände im Baugeschichtlichen Archiv der Stadt Zürich BAZ insgesamt zu verbessern. Das BAZ dokumentiert seit rund 140 Jahren die baugeschichtliche Entwicklung der Stadt Zürich, wobei Fotografien das wichtigste Medium darstellen. Im BAZ befinden sich über 40 verschiedene Bestände mit hochgerechnet gegen 800‘000 Bildträgern. Den mengenmässig grössten Teil machen Archive von Fotoateliers oder Fotografen aus.
Im Evaluationsprojekts werden die Auftragsbücher digitalisiert, einerseits um diese zu sichern und vor weiteren mechanischen Schäden zu bewahren, andererseits um die Erschliessung zu vereinfachen.
Anhand von fünf Testjahren (1885/1914/1929/1945/1960) wird eine Strategie entwickelt, wie der Bestand flächendeckend umgelagert, erschlossen und partiell digitalisiert werden kann.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die flexiblen Leica-Negative, die sich aus Nitrat- und Acetatnegativen zusammensetzen (ca. 2‘400 Kleinbild-Rollfilme); da ihr Zustand kritisch ist, werden diese gesichtet, bewertet und gesichert, allenfalls umkopiert oder/und kassiert.
Metadaten und Zugangskopien: Memobase (495 Dokumente)