Verein
Memoriav wurde 1995 als Verein gegründet und zählt heute über 300 Kollektiv- und Einzelmitglieder aus allen Landesteilen der Schweiz und aus dem benachbarten Ausland. Unser stetig wachsender Verein freut sich über Neumitglieder.
Werden Sie Teil des Netzwerks!
Kollektivmitglieder
Private und öffentliche Institutionen oder Trägerschaften sowie juristische Personen, deren Aktivitäten oder ein Teil davon darin bestehen, das audiovisuelle Kulturgut der Schweiz zu sichern, zu erschliessen oder zu vermitteln und/oder, wenn sie ein Interesse für die Ziele des Vereins haben.
Einzelmitglieder
Natürliche Personen, die ein Interesse für die Ziele des Vereins haben.
Helfen Sie mit, das audiovisuelle Erbe der Schweiz zu bewahren - werden Sie Mitglied!
- Sie werden laufend informiert über das aktuelle Geschehen im Bereich der Erhaltung des audiovisuellen Kulturerbes. Zur Newsletter-Anmeldung
- Sie bleiben im Austausch mit allen an dieser Aufgabe beteiligten Akteuren.
- Sie geniessen Spezialkonditionen für Kurse und Workshops.
- Sie haben die Möglichkeit, sich aktiv am Vereinsleben und an Veranstaltungen zu beteiligen.
Memoriav ist ein gesamtschweizerischer Verein mit Sitz in Bern. Die Aufnahmekriterien und weitere Aspekte der Mitgliedschaft sind in den Vereinsstatuten geregelt.
Die nächste Generalversammlung des Vereins Memoriav findet am 20. Mai 2027 statt.
| Zürich | 58 |
| Bern | 54 |
| Waadt | 39 |
| Basel-Stadt | 30 |
| Genf | 21 |
| Tessin | 16 |
| Luzern | 14 |
| Aargau | 13 |
| Freiburg | 10 |
| Neuenburg | 9 |
| Solothurn | 9 |
| Graubünden | 7 |
| Basel-Landschaft | 5 |
| St. Gallen | 4 |
| Thurgau | 4 |
| Appenzell Ausserrhoden | 3 |
| Glarus | 3 |
| Schaffhausen | 3 |
| Schwyz | 3 |
| Uri | 3 |
| Wallis | 3 |
| Jura | 2 |
| Zug | 2 |
| Appenzell I. Rh. | 1 |
| Nidwalden | 1 |
| Obwalden | 1 |
| Deutschland | 2 |
| Fürstentum Liechtenstein | 2 |
| Österreich | 1 |
Stand: Generalversammlung Mai 2026 |
Vorstand
Ehemalige Nationalratspräsidentin und Ständerätin Kanton Aargau
Studium der Romanistik und des Gesangs an den Universitäten Zürich und Lausanne. Aargauer Grossrätin und Stadträtin von Mellingen. 1995 wurde sie in den Nationalrat gewählt, den sie 2006/07 präsidierte. Danach wechselte sie in den Ständerat und schloss Ende November 2015 die Parlamentsarbeit ab. Sie war Präsidentin der Initiative «Jugend und Musik» und engagierte sich für die Kulturbotschaft 2016-20. Der Bundesrat wählte sie im November 2015 zur Präsidentin der Eidg. BVG-Kommission, die sie nun in der 3. Amtsperiode führt. Sie ist Vizepräsidentin des Stiftungsrates von TA-Swiss, die Teil der Schweizer Akademien ist.
Christine Egerszegi-Obrist ist Präsidentin des Trägervereins ARTA (Alte Reithalle/Tuchlaube Aarau) und dem Capriccio-Barockorchester, zwei «Aargauer Kulturleuchttürme».
Direktorin der Archives cantonales vaudoises, Chavannes-près-Renens
Nach dem Studium an der Universität Lausanne im Bereich Geschichte der regionalen Denkmalarchitektur (licence en lettres) übernahm Delphine Friedmann im Jahr 2000 die von der Gemeinde Prilly mit Ecublens, Chavannes-près-Renens und Jouxtens-Mézery geschaffene Stelle als interkommunale Archivarin. 2004 erhielt sie das Zertifikat in Archivwissenschaft der Universitäten Bern und Lausanne.
2019 wurde Delphine Friedmann zur Direktorin der Archives cantonales vaudoises ACV ernannt. Sie ist Mitglied der Koordinationsstelle für die dauerhafte Archivierung elektronischer Unterlagen KOST-CECO, des Vorstands der Schweizerischen Archivdirektorinnen- und Archivdirektorenkonferenz ADK-CDA und des Vorstands der Société vaudoise d’histoire et d’archéologie SVHA.
Geschäftsführerin der Däster-Schild Stiftung, Grenchen
Eva Inversini absolvierte das Studium in Kunstgeschichte, Pädagogik und Betriebswirtschaft an der Universität Bern. Zuvor erlangte sie bereits das Lehrpatent als Primarlehrerin. 2008 bis 2016 verantwortete sie als Künstlerische Leiterin des Kunsthauses Grenchen dessen Neupositionierung. Ausserdem war Eva Inversini als Spezialistin für Visuelle Künste bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundeskunstsammlung sowie als interimistische Leiterin des Kunsthauses Langenthal tätig.
Von 2017 bis 2024 leitete Eva Inversini als Vorsteherin das Amt für Kultur und Sport des Kantons Solothurn. Seit 2024 ist sie als Geschäftsführerin der Däster-Schild Stiftung tätig.
Freischaffend
Lizentiat in Ethnologie, Philosophie und Geographie. 2001-2007 Mitglied des Regisseuren-Kollektivs Climage in Lausanne. 2007-2024 lehrte Grégoire Mayor Visuelle Anthropologie am Institut für Ethnologie der Universität Neuchâtel. Er war von 2006 bis 2018 stellvertretender Konservator, anschliessend bis 2024 Co-Direktor des Musée d’ethnographie de Neuchâtel. Aktuell ist Grégoire Mayor für verschiedene Museumsprojekte tätig (Ville de Renens, Musée d'Yverdon, Service de la culture de l'Etat du Valais et Région, Musée du Châble).
Lehrbeauftragter Digital Humanities Lab, Universität Basel
Peter Fornaro studierte Elektrotechnik und Fotografie. Er hat in Experimentalphysik promoviert und sich in Digital Humanities habilitiert. Nach dem Fakultätswechsel im Jahr 2004 unterrichtete und forschte er im Réseau Cinéma. Die gelebte Interdisziplinarität gestattete ihm «massgeschneiderte» Technologien für die Anwendung in den Geisteswissenschaften zu entwickeln. Er ist Mitgründer der Truvis AG, ICOM Mitglied, Berater im Photoconsortium und Vize-Präsident der Eidgenössischen Kommission für Kulturgüterschutz EKKGS. Peter Fornaro ist im Leitungsteam des Digital Humanities Lab der Universität und des nationalen Data and Service Centers for the Humanities (DaSCH). In der Forschung beschäftigt es sich mit visuellen Medien und mit Fragen zum digitalen Kuratieren. Er lehrt im Curriculum Digital Humanities der Universität Basel.
Leiter Ufficio dell’analisi e del patrimonio culturale digitale, Bellinzona
Roland Hochstrasser hat ein Studium in Geografie und in nachhaltiger Stadtentwicklung an der Université de Lausanne und am IDHEAP absolviert und arbeitet seit 2005 im Dipartimento dell’educazione, della cultura e dello sport des Kantons Tessin. Im Jahr 2013 initiierte er das Projekt «Sàmara – il patrimonio culturale del Cantone Ticino». 2017 machte er den Abschluss in Management und Führung in ABD-Dienstleistungen (Archiv, Bibliotheken, Dokumentation) der Universität Bern; im gleichen Jahr wurde er zum Präsidenten der Associazione musei etnografici ticinesi ernannt. Seit 2020 leitet Roland Hochstrasser das Ufficio dell’analisi e del patrimonio culturale digitale. Er ist Mitglied des Stiftungsrats des Zentrums für Alpine Biologie, der Stiftung Switch und des Vorstands des Vereins Kulturhauptstadt Schweiz.
Kantonsbibliothekarin, Kantonsbibliothek Graubünden
Nach dem Informations- und Dokumentationsstudium an der HTW Chur (heute FHGR) absolvierte Nadine Wallaschek 2010-2012 den erstmalig durchgeführten Master-Studiengang in Informationsciences an der FHGR. Nadine Wallaschek war im St.Galler Zentrum für das Buch sowie in der Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen tätig, bevor sie 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Kantonsbibliothekarin nach Chur wechselte. Seit 2021 leitet sie die Kantonsbibliothek Graubünden und engagiert sich in digitalen Projekten wie Porta Cultura und dem AV-Medienportal Graubünden. Nadine Wallaschek ist seit 2025 Vorstandsmitglied der Schweizerischen Konferenz der Kantonsbibliotheken SKKB und Präsidentin des Vereins Dibiost - Digitale Bibliothek Ostschweiz.
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