Photo: Château et musée de Valangin, Fonds Georges Montandon
Audiovisuelles
Kulturgut erhalten
Memoriav ist Kompetenzstelle und Netzwerk für das audiovisuelle Erbe der Schweiz. Mit Beratung, Fördermassnahmen und Kampagnen sichert Memoriav Fotografien, Filme, Töne und Videos für heutige und kommende Generationen.
Mit zwei komplementären Ausstellungen zeigen das Aargauer Kunsthaus und das Kunstmuseum Solothurn, welche Spuren die Videokunst in der Schweiz und in ihren eigenen Sammlungen hinterlassen hat.
In dieser neuen Publikation zeichnet François Vallotton die Geschichte des Rundfunks und Fernsehens in der Westschweiz nach und untersucht die aktuellen Herausforderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Eine Neuerscheinung, die Einblicke in die Geschichte des Mediums gewährt und einige Besonderheiten der Architektur von Schweizer Studiobauten näherbringt.
Das Filmpodium in Zürich präsentiert in einem bunten Kaleidoskop herausragende Restaurierungen, Stummfilm-Klassiker, die es schon immer zeigen wollten, aber auch weniger bekannte Trouvaillen und laden zum Serienmarathon mit Feuillades unheimlichstem Werk Tih-Minh. 56 international renommierte Musiker:innen begleiten die Filme von Klassik über Jazz, Rock, Pop bis hin zu Elektronik und Avantgarde.
Mit der Ausstellung Frauen. Fragen. Fotoarchive. rückt die Fotostiftung Schweiz sieben Archive von Schweizer Fotografinnen aus der Zeit von 1900 bis 1970 in den Fokus.
Der vom Museum.BL zugänglich gemachte Fotonachlass von Theodor Strübin zeigt exemplarisch, wie sich auch audiovisuelle Bestände, die nicht im Rahmen eines Memoriav-Projekts erhalten wurden, auf dem Portal für das audiovisuelle Kulturerbe attraktiv präsentieren lassen.
Das Photo Elysée beherbergt das fotografische Archiv von Ella Maillart mit mehreren Tausend Bildern. Mit dieser Ausstellung zollt es dieser aussergewöhnlichen Persönlichkeit Tribut.
Die Ausstellung widmet sich den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Saisonniers in der Schweiz und fragt nach den Bezügen zur heutigen Arbeits- und Migrationspolitik. Historische Dokumente, Interviews, Bild- und Filmmaterial lassen persönliche Geschichten und gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar werden.
Das Thema der neuen virtuellen Ausstellung und der zweiten Ausgabe der Onlinezeitschrift «Repérages» der Cinémathèque Suisse ist Zürich. Sie zeigen und kontextualisieren Auftrags- und politische Kurzfilme, die im 20. Jahrhundert in Zürich produziert wurden.
20. November 2025
Im Dezember eröffnet das Stadtmuseum Aarau eine neue Ausstellung, die dem weitgehend unbekannten Fotografen Milou Steiner (1915–1994) aus dem Ringier Bildarchiv gewidmet ist.
Im Rahmen der internationalen Fachkonferenz INEDITS im Lichtspiel Bern (25.-27.11.) findet ein öffentlicher Filmabend mit Amateurfilmen zum Kriegsende 1944/1945 statt.
Entdecken Sie unser kostenloses, virtuelles Online-Café via Zoom – ein Ort für Austausch, Inspiration und gemeinsames Lernen rund um das audiovisuelle Erbe.
Lesen Sie im Blog des Schweizerischen Nationalmuseums den faszinierenden Beitrag von Patrick Borer von der Zentralbibliothek Solothurn über die erste Fotografin der Schweiz!
Die Cinémathèque suisse hat Vinzenz Hediger zum neuen Direktor ernannt. Wir gratulieren ihm zu dieser neuen Position und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Er wird sein Amt am 1. Januar 2026 antreten.
Mit diesem InteraktivCafe im Februar stellen wir zusammen mit dem Autor der Publikation diese Neuerscheinung und die dazugehörige Memobase-Vitrine vor.
Am 10. März lädt Memoriav on Tour in die Fotostiftung ein, um zusammen mit der Co-Kuratorin die aktuelle Ausstellung «Frauen. Fragen. Fotoarchive.» zu entdecken.
Im Rahmen der Ausstellung finden auch verschiedene Veranstaltungen und Diskussionsrunden statt. So zum Beispiel am 14. März 2026 um 16 Uhr im Kunstmuseum Solothurn.
AV Preservation by reto.ch bietet in Zusammenarbeit mit Memoriav einen weiterführenden Workshop für Fortgeschrittene an, in dem es um FFmpeg-Befehle und deren Auswirkungen auf die Bild- und Tonqualität, die Dateigrösse und die Codierzeit geht.
Für den Workshop zur Digitalisierung von fotografischem Kulturgut, den Memoriav zusammen mit der Fotostiftung Schweiz anbietet, gibt es einen weiteren Termin im April.
Am 27. Oktober machen Gedächtnisinstitutionen weltweit auf die Vielfalt des audiovisuellen Kulturerbes aufmerksam – auch in der Schweiz mit zahlreichen Veranstaltungen und Projekten rund um dieses Datum!
Tauchen Sie mit nur einem Klick ins audiovisuelle Erbe der Schweiz ein. Entdecken, recherchieren und erleben Sie mit Memobase einzigartige Fotografien, Filme, Töne und Videos.
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Um den Austausch rund um das audiovisuelle Erbe zu fördern, bietet Memoriav das InteraktivCafe@Memoriav an. Es findet virtuell statt und dauert rund eine Stunde.