Die Vermittlung der universitären Forschung auf dem Gebiet des audiovisuellen Erbes ist bisher nicht belohnt worden. Sie ist aber ein wichtiger Bestandteil, um die Kontextualisierung und das historische Verständnis von audiovisuellen Produktionen, Beständen und Sammlungen zu fördern. Denn das Bewahren des audiovisuellen Gedächtnisses bedeutet auch, es zu analysieren und zu entschlüsseln. Mit der Verleihung des Prix Memoriav 2020 möchte Memoriav auf die bisherige Forschung auf diesem Gebiet aufmerksam machen und die Entwicklung weiterer Forschungsprojekte ermutigen.
Das Projekt «TV élargie» trägt zur Valorisierung des audiovisuellen Erbes der Schweiz bei, indem es akademisches Wissen rund um eines erweiterten TV- und Radio-Begriffs zugänglich macht. Im Gegenzug ermöglicht die akademische Nutzung von Radio- und Fernsehproduktionen, eine kritische Sicht auf diese Art von Quellen zu entwickeln, ihre Geschichte zu schreiben und eigene Forschungsmethoden zu entwickeln. Parallel zu seiner wissenschaftlichen Arbeit erforscht das Projektteam auch neue Formen der Integration und Valorisierung von audiovisuellen Quellen. Alle Initiativen – von Blog-Beiträgen über Web-Dokumentationen, Ausstellungen und Podcasts – werden auf der Website des Projekts publiziert.
ENTDECKEN SIE HIER DIE DETAILLIERTE VERSION DES PROJEKTS (auf Französisch)