Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet. Die Sammlerin und Pionierin Gertrud Dübi-Müller

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Ausstellung zur Sammlerin und Pionierin Gertrud Dübi-Müller

Sie war eine der bedeutendsten Kunstsammler:innen der Schweiz, passionierte Fotografin, Autofahrerin, Bergsteigerin, und sie stand Modell für Ferdinand Hodler und andere Kunstschaffende: Das Kunstmuseum Basel zeigt mit Van Gogh, Hodler und ein Cabriolet die erste umfassende Ausstellung über Gertrud Dübi-Müller (1888, Solothurn–1980, Solothurn). In der Ausstellung sind auch Fotografien von Gertrud Dübi-Müller aus der Sammlung der Fotostiftung Schweiz zu sehen, die mit der Unterstützung von Memoriav erhalten wurden. 

Die Ausstellung versammelt herausragende Werke internationaler Künstler wie Paul Cezanne, Gustav Klimt und Vincent van Gogh sowie bedeutender Schweizer Künstler:innen wie Cuno Amiet, Alice Bailly, Giovanni Giacometti und Ferdinand Hodler. 

Rund achtzig Werke von renommierten Künstler:innen aus ihrer internationalen Sammlung, eindrucksvolle Fotografien und bislang unveröffentlichte Dokumente beleuchten Dübi-Müllers Leben und machen ihren Einfluss auf die Kunst- und Kulturgeschichte erstmals in diesem Umfang sichtbar.

Mit ihrer Fotokamera dokumentierte Dübi-Müller nicht nur das Leben befreundeter Künstler:innen, sondern auch ihr eigenes: Dazu gehörten Zeppelinflüge und Reisen durch Europa und bis nach Nordafrika. Mit einem Cabriolet der Schweizer Marke Piccard-Pictet, dem wohl ersten Auto im Kanton Solothurn, unternahm sie zahlreiche Fahrten in europäische Kunsthauptstädte wie Berlin, Paris, Rom und Wien sowie in die Schweizer Alpen. Ihre anspruchsvollen Bergtouren, darunter eine Besteigung des Matterhorns, unterstreichen die aussergewöhnliche Unabhängigkeit für eine Frau ihrer Zeit und machen die selbstbestimmte Solothurnerin zu einer bemerkenswerten Persönlichkeit, deren Lebensweg und Engagement für die Kunst heute noch nachwirken.
 

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