Welche Fördermodelle braucht das audiovisuelle Kulturerbe der Schweiz? #MemoriavKongress2026

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Flyer Kongress 2026

Welche Fördermodelle braucht es, um Fotos, Filme, Videos und Tondokumente auch für künftige Generationen zu erhalten? Wie können Bund, Kantone und Institutionen die Arbeit besser koordinieren? Wie können finanzielle Mittel beschafft und Infrastrukturen geteilt werden? Wie kann der Kontakt zu Förderstiftungen hergestellt werden? Wie können diese für die Anliegen des audiovisuellen Erbes sensibilisiert werden? Der diesjährige Memoriav Kongress am 19. November in Solothurn stellt diese Fragen ins Zentrum.  

Memoriav Kongress 2026

Das audiovisuelle Kulturerbe der Schweiz ist gross, vielfältig und weit gestreut. Das von Memoriav in Zusammenarbeit mit 21 Kantonen realisierte audiovisuelle Übersichtsinventar  zeigt eine audiovisuelle Schweiz mit grossen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. 

Zum Kongress 2026 lädt Memoriav Gedächtnisinstitutionen, Expert:innen aus Politik und Kulturbehörden sowie Förderstiftungen nach Solothurn ein, um gemeinsam nach möglichen Formen der Zusammenarbeit und der Förderung zu suchen.
Das audiovisuelle Gedächtnis der Schweiz kann nur in einem gemeinsamen Effort für die zukünftigen Generationen erhalten werden!

 

Praktische Informationen

Infos zum Kongress werden hier laufend aufgeschaltet. 

Memoriav Kongress 2026
Welche Fördermodelle braucht das audiovisuelle Kulturerbe der Schweiz? 

  • Datum + Zeit
    19. November 2026, 9:30 - 16:30 Uhr
     
  • Ort
    Altes Spital Solothurn 
     
  • Preise
    Mitglieder CHF 80
    Nicht-Mitglieder CHF 150
    Studierende CHF 30
     
  • Anmeldung
    Anmeldung bis am 6. November 2026 möglich:

    Zum Online-Anmeldeforumlar

Programm

Das provisorische Programm wird laufend aktualisiert. 
WannWasWer
9:30 - 10:15Einschreiben & Kaffee 
 
PROGRAMM AM MORGEN
10:15-
10:45
Begrüssungswort und Einführung
  • Mathias Stricker, Regierungsrat Kt. Solothurn
     
  • Carine Bachmann, Direktorin Bundesamt für Kultur (Videobotschaft)
     
  • Cécile Vilas, Direktorin Memoriav
10:45-
11:20
Provisorischer Titel: 
Fördermodelle in Deutschland: das  Beispiel der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK)
  • Dr. Ursula Hartwieg, Geschäftsleiterin der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts KEK an der Staatsbibliothek zu Berlin
11:20-
11:30
Kurze Pause 
11:30-
12:10

Fördermodelle in den Kantonen: 

  • LUZERN
    Das Luzerner Modell oder die Odyssee eines unterschätzten Kulturgutes
  • FREIBURG
    Le Festival Photo-Fribourg : un modèle de valorisation et de financement du patrimoine photographique fribourgeois
  • WALLIS 
    La Médiathèque Valais au cœur du système de soutien au patrimoine culturel valaisan

 

  • Ralph Eichenberger, Präsident Stiftung Fotodokumentation Kanton Luzern (Fotodok), Simon Meyer, Fachstelle audiovisuelles Kulturgut ZHB Luzern
     
  • Adrien Gross, coordinateur de Photo-Fribourg
     
  • Sylvie Béguelin, directrice de la Médiathèque Valais
12:10-
12:30
Eine Stiftung engagiert sich für das audiovisuelle Kulturerbe: Solothurn und die Däster-Schild-Stiftung.
  • Eva Inversini, Geschäftsführerin Däster-Schild-Stiftung
12:30-
13:30
Mittagessen 
  
PROGRAMM AM NACHMITTAG
13:30-
14:15
Vom Fördergesuch zur Partnerschaft: Wie Stiftungen für das audiovisuelle Kulturerbe gewonnen werden können
  • Regula Wolf, Organisationsberaterin und Co-Gründerin von Con-Sense

Anschliessend Diskussionsrunde zum Thema Stiftungswesen mit:

  • Tanja Vogel, Ernst-Göhner-Stiftung
     
  • Andreas Geis, Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG

14:15-
15:00

 

Weitere Fördermodelle: 
  • FONSART (Kurzinput)
    La mémoire comme bien commun : financement, participation et innovation
  • BAKOM (Kurzinput)
    Soutient de l’OFCOM aux projets de conservation durable des émissions produites par les diffuseurs privés.
  • Swisslos und Fachstelle Kulturerbe (Gespräch)

 

  • Valérie Clerc, Fondation pour la sauvegarde et la mise en valeur du patrimoine audiovisuel de la radio télévision suisse FONSART
     
  • Gökhan Can, Bundesamt für Kommunikation BAKOM
     
  • Mercedes Lämmler, Leiterin Fachstelle Swisslos-Fonds
    Manuela Reissmann, Leiterin Fachstelle Kulturerbe SG
15:00-
15:15
Pause 
15:15-
16:00
Kulturpolitische Schlussrunde
  • Simona Brizzi, Nationalrätin AG, WBK-N
     
  • Georg Matter, Co-Präsident KBK
     
  • Florian Schalit, Leiter Abteilung Kultur und Sport Kt. SO
     
  • Eva Inversini, Geschäftsführerin Däster-Schild-Stiftung
16:00-
16:30
Zusammenfassung und Ausblick 
16:30Apéro / Ende Kongress
 

Referierende

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Hartwieg Ursula

Dr. Ursula Hartwieg


Kurzbio
Nach dem Studium an der Universität Münster (Anglistik, Geschichte, Philosophie, Buchwissenschaften) folgte 1997–1999 das Referendariat für den wiss. Bibliotheksdienst an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und der TH Köln. 1999–2010 war sie wiss. Referentin an Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und seit 2010 leitet sie die offiziell 2011 an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz gegründete Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK), womit sich verschiedene Gremientätigkeiten und Lehraufträge verbinden.

 

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Ralph Eichenber 2026

Ralph Eichenberger


Kurzbio
Ralph Eichenberger ist seit 2007 Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Fotodokumentation Kanton Luzern und seit 2024 deren Präsident. Innerhalb der Stiftung gilt sein inhaltliches Hauptinteresse der Vermittlung von Fotografie und AV sowie der Entwicklung von zeitgemässen Sammlungskonzepten. Ralph Eichenberger ist Inhaber und Geschäftsführer des Ateliers Eichenberger-Szenografie, das Ausstellungen, Erlebnisräume und Besucherrundgänge konzipiert, plant und realisiert. Es produziert zudem Filme, Online-Medien und App-Interfaces und entwickelt Signaletikkonzepte, Raumobjekte und Designmöbel - szenografie.com. 

 

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Adrien Gross

Adrien Gross


Kurzbio
Titulaire d’un master en histoire et philosophie de l’Université de Fribourg depuis 2022, Adrien Gross s’intéresse au XIXᵉ siècle fribourgeois et particulièrement à l’histoire sociale, carcérale et à la photographie ancienne. Collaborateur des archives photographiques de la BCU depuis 2023, il est aussi boursier de Photo-Fribourg, puis coordinateur du projet.

 

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Portrait Sylvie Beguelin

Sylvie Béguelin


Kurzbio
Sylvie Béguelin est historienne et archiviste de formation, particulièrement engagée dans la préservation et la valorisation du patrimoine culturel, elle a exercé les fonctions de conservatrice des fonds spéciaux dans les bibliothèques de La Chaux-de-Fonds et de Neuchâtel, avant de rejoindre la Bibliothèque nationale suisse. Elle a ensuite dirigé les Bibliothèques de la Ville de La Chaux-de-Fonds. Depuis 2022, elle dirige la Médiathèque Valais et occupe également la fonction d’adjointe au chef du Service de la culture du Canton du Valais.

 

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Eva Inversini Porträt

Eva Inversini


Kurzbio
Eva Inversini absolvierte das Studium in Kunstgeschichte, Pädagogik und Betriebswirtschaft an der Universität Bern. Zuvor erlangte sie bereits das Lehrpatent als Primarlehrerin. 2008 bis 2016 verantwortete sie als Künstlerische Leiterin des Kunsthauses Grenchen dessen Neupositionierung. Ausserdem war Eva Inversini als Spezialistin für Visuelle Künste bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundeskunstsammlung sowie als interimistische Leiterin des Kunsthauses Langenthal tätig. Von 2017 bis 2024 leitete Eva Inversini als Vorsteherin das Amt für Kultur und Sport des Kantons Solothurn. Seit 2024 ist sie als Geschäftsführerin der Däster-Schild Stiftung tätig. 

 

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Kongress 2026

Regula Wolf 


Kurzbio
Regula Wolf ist Mitgründerin von Con·Sense und unterstützt Nonprofitorganisationen, Förderstiftungen und Behörden in operativen und strategischen Fragen. Sie verbindet fundiertes Forschungswissen mit langjähriger Praxiserfahrung aus der Förderlandschaft. Mit über 16 Jahren Erfahrung in der institutionellen Förderung, unter anderem beim Bundesamt für Kultur und als Leiterin der Abteilung Förderbeiträge beim nationalen Migros-Kulturprozent, kennt sie die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren wirkungsvoller Förderung aus erster Hand. Dank ihres breiten Netzwerks und ihrer tiefen Kenntnis der öffentlichen und privaten Förderlandschaft sowie der Arbeitsrealität von Nonprofit-Organisationen bringt sie unterschiedliche Perspektiven zusammen.

 

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Kongress 2026

Tanja Vogel 


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Tanja Vogel ist seit 2016 bei der Ernst Göhner Stiftung für die Förderbereiche «Spartenübergreifende Kultur» und «Kulturgeschichte» zuständig. Nach Stationen im Schweizerischen Bundesarchiv und der Unternehmenskommunikation verantwortete sie von 2009 bis 2015 im Amt für Kultur des Kantons Zug das Gesuchswesen, die Stipendienwettbewerbe und die kantonale Kunstsammlung. Tanja Vogel ist Historikerin und verfügt über einen Master of Advanced Studies in Kulturmanagement der Universität Basel.

 

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Andreas Geis Porträt

Andreas Geis


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Andreas Geis ist Leiter Förderung der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) in Winterthur. Seit 2020 hat er die Förderung aufgebaut; seit 2022 verantwortet er zudem Monitoring, Evaluation und Lernen, um die Wirkungsorientierung zu verbessern. Die SKKG begreift geförderte Institutionen dabei als Partner in Veränderungsprozessen, nicht als Empfänger. Zuvor leitete er bei der Körber-Stiftung Hamburg Programme zu Zivilgesellschaft und demografischem Wandel und verantwortete am Stapferhaus Lenzburg die Vermittlung. Andreas Geis studierte Kunstgeschichte und Soziologie und absolvierte einen Executive MBA an der Universität St. Gallen (HSG).

 

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Valérie Clerc Memoriav Kongress 2026

Valérie Clerc


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Titulaire d’un master en histoire de l’art, Valérie Clerc débute sa carrière comme médiatrice culturelle avant de se spécialiser dans l’édition d’ouvrages consacrés au patrimoine bâti suisse. Depuis 2022, elle est responsable éditoriale de notreHistoire.ch, où elle accompagne la collecte et la valorisation des patrimoines et de la mémoire de Suisse romande.

 

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Gökan Can Memoriav Kongress 2026

Gökhan Can


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Gökhan Can est juriste des médias au sein de la division médias de l’Office fédéral de la communication (OFCOM) depuis août 2025, après avoir rejoint la Confédération en 2019. Passionné par l’histoire et les nouvelles technologies, il est notamment responsable du soutien de l’OFCOM aux projets de conservation des archives des diffuseurs suisses.

 

 

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Mercedes Lämmler


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Mercedes Lämmler ist in der Abteilung Kultur des Kantons Aargau als Leiterin der Fachstelle Swisslos-Fonds tätig. Sie hat an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte, Neuere Nordische Philologie und Völkerrecht studiert und später Kulturmanagement beim Stapferhaus Lenzburg. Sie ist Präsidentin des Vereins Zuger Stadtführungen und präsidiert die Kulturkommission der Stadt Zug.

 

 

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Simona Brizzi Porträt

Simona Brizzi


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Simona Brizzi (SP) sitzt seit Oktober 2023 für den Kanton Aargau im Nationalrat. Sie ist Mitglied der Kommission für Wirtschaft, Bildung und Kultur. Neben ihrer politischen Arbeit ist sie als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich im Bereich Bildung und Erziehung und als selbstständige Beraterin tätig. 

 

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Georg Matter Porträt

Georg Matter


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Georg Matter (1970) wurde 2020 Leiter der Abteilung Kultur des Kantons Aargau. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die Umsetzung des Kulturgesetzes und die Erreichung der kulturpolitischen Ziele gemäss dem Kantonalen Kulturkonzept 2023-2028. Seit 2025 co-präsidiert er zusammen mit seiner Genfern Amtskollegin Cléa Redalié die Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten KBK und vertritt diese in verschiedenen nationalen Gremien. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Klassische Archäologie in Basel und Freiburg i. Br. und promovierte 2008 an der Universität Lausanne. Nach Tätigkeiten in Forschung und Archäologie war er Mitgründer und Mitglied der Geschäftsleitung der ProSpect GmbH. 2013 wurde er Aargauer Kantonsarchäologe.

 

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Florian Schalit Memoriav Kongress 2026

Florian Schalit


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Seit 2024 steht Florian Schalit dem Amt für Kultur und Sport des Kantons Solothurn vor. Er bringt langjährige Erfahrung im Kulturbereich sowie in leitenden Funktionen mit. Nach seinem Studium der Betriebsökonomie absolvierte er einen Executive Master in Arts Administration an der Universität Zürich.