Internationale Konferenz 2026: Radio and Newspapers: What Intersections for Media History?

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Am 30. Juni und 1. Juli 2026 findet an der Universität Lausanne die internationale Konferenz «Radio and Newspapers: What Intersections for Media History?» statt, die vom Projekt Impresso und der Geschichtsabteilung der UNIL organisiert wird. Diese wissenschaftliche Veranstaltung bringt internationale Forscherinnen und Forscher zusammen, um sich mit einer zentralen Frage zu befassen: Wie lassen sich die Geschichte des Radios und der Printmedien, zwei wichtige Medien des 20. Jahrhunderts, über die reine Konkurrenzlogik hinaus gemeinsam betrachten? 

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image noir blanc de journalistes radio dans une pièce

Die Konferenz setzt die Überlegungen zur transmedialen Geschichte fort. Ihr Ziel ist es, die Wechselwirkungen, Verbreitungswege und gemeinsamen Entwicklungen zwischen Radio und Presse zu untersuchen. Die Diskussionen werden sich insbesondere auf die gegenseitigen Einflüsse in Bezug auf Inhalte und Formate, den Austausch von Fachleuten zwischen den beiden Medien sowie die sich überschneidenden Darstellungen und konvergierenden Nutzungsgewohnheiten des Publikums konzentrieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den neuen methodischen Perspektiven, die sich durch die massive Digitalisierung von Archiven und durch digitale Werkzeuge eröffnen.

Das Programm gliedert sich in drei Hauptbereiche:

  • Inhalte und Formate
  • Akteure und berufliche Praktiken
  • Diskurse, Darstellungen und hybride Nutzungen.

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die audiovisuellen Archive des Rundfunks, da diese eine Untersuchung der Wechselwirkungen mit der Presse ermöglichen. Dabei werden die Verbreitung von Formaten, gegenseitige Einflüsse und berufliche Praktiken untersucht. Ihre Digitalisierung und digitale Analyse eröffnen neue Perspektiven für eine transmediale Geschichte und das Verständnis der Medienkonvergenz im 20. Jahrhundert.

Die Konferenz findet vor Ort an der UNIL statt und wird für die Öffentlichkeit auch online über Zoom übertragen. Die Arbeitssprachen sind Französisch und Englisch. Eine Auswahl der Beiträge wird in einer Open-Access-Publikation veröffentlicht.

Weitere Infos zur Konferenz

 

 

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