Informationsveranstaltung zum Projekt Audiovisuelles Kantonsinventar

Im Nationalparkzentrum in Zernez wird am 6. Dezember das Projekt «Audiovisuelles Kantonsinventar» vorgestellt und ein Einblick in die Problematik der Erhaltung von audiovisuellen Medien gegeben. 

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Audiovisuelle Medien
Als nationale Kompetenzstelle für das audiovisuelle Erbe setzt sich Memoriav dafür ein, Fotos, Tonaufnahmen, Filme und Videos – ob analog oder digital – als bedeutende Zeugnisse unserer Geschichte zu bewahren. Diese Dokumente finden sich nicht nur in professionellen Archiven, sondern oft auch in privaten Haushalten. Um dieses Kulturgut sichtbar zu machen, erstellt Memoriav seit 2022 ein gesamtschweizerisches Inventar des audiovisuellen Erbes. Der Kanton Graubünden beteiligt sich aktiv an diesem Vorhaben und knüpft an bestehende kantonale Arbeiten an. Unser Ziel ist es, audiovisuelle Sammlungen systematisch zu erfassen und neue Bestände – insbesondere aus Privatbesitz oder von Vereinen – zu dokumentieren.

Die Veranstaltung stellt das Projekt vor und gibt Einblick in die Problematik der Erhaltung von audiovisuellen Medien. Ein Projekt von Memoriav und dem Amt für Kultur Graubünden.

Veranstaltung in Deutsch und Rätoromanisch

 

Programm 
6. Dezember 2025, 14h-16h
- Einführung in das Thema audiovisuelle Medien in Graubünden
- Vorstellung des Projekts «Audiovisuelles Kantonsinventar» und der Online-Umfrage
- Kurzvortrag zur Identifikation und Erhaltungsmassnahmen von audiovisuellen Medien (Filme, Videos, Fotos oder Tonaufnahmen)
- Austausch und Apero

Inputs von:
- Christian Brassel und Nadine Wallaschek, Kantonsbibliothek Graubünden
- Sarah Amsler, Porta Cultura
- Ruedi Bruderer, Kulturarchiv Unterengadin