[Urheber/in unbekannt], Ein Hirte mit seiner Herde aus Kühen beim Oberalppass, 1911.
Foto: Bibliothek Zug, Glasplattensammlung der Bibliothek Zug.
Uri
Der geschichtsträchtige Urkanton im Herzen der Schweiz, eingebettet zwischen Vierwaldstättersee und dem mächtigen Gotthardmassiv, hat viel Audiovisuelles zu bieten.
Der Kanton Uri will sein bedeutendes audiovisuelles Kulturerbe sichtbar und zugänglich machen. Fotografien, Filme, Videos und Tonaufnahmen aus vergangener Zeit sind historische Quellen von enormem Wert. Gerade audiovisuelles Kulturgut aus dem ländlichen Raum berichtet von Lebens- und Arbeitswelten, die oft wenig dokumentiert sind.
Einblicke
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Bauarbeiter beim Ausbau der Axenstrasse (1937-1939), fotografiert von Richard Aschwanden, 1938.
Foto: Sammlung Fotoarchiv Aschwanden / Staatsarchiv Uri
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Blick in die Sammlung Film, Ton, Video im Staatsarchiv Uri.
Foto: Staatsarchiv Uri
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Tonbestand Hanny Christen.
Foto: Haus der Volksmusik und Schweizerische Nationalphonothek.
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Hanny Christen hat eine umfassende musikalische Ausbildung genossen.
Foto: Haus der Volksmusik, Altdorf (ehem. Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz)
Übersichtsinventar
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Auftaktveranstaltung zum kantonalen Inventarprojekt Uri vom 26.1.2023. Von links: Guy Thomas (Memoriav), Tamara Fullin (Staatsarchiv Uri, Projektleiterin), Cécile Vilas (Memoriav), Matthias Furger (Staatsarchiv Uri, Scout), Melanie Widmer (Memoriav).
Geschichtsschreibung auf unterhaltsame Art. Fast 30 Jahre altes Videodokument verdeutlicht kantonales und nationales Projekt zum Erhalt von Kulturgut, Urner Wochenblatt, 4.11.2023, S. 5
Urner Kulturgut soll zugänglich gemacht werden, Urner Wochenblatt, 15.2.2023, S. 4
Historisches Material wird erfasst. Der Verein Memoriav und der Kanton Uri wollen gemeinsam das audiovisuelle Kulturgut zugänglich machen, Urner Zeitung, 15.2.2023, S. 19
Das Staatsarchiv Uri hat die Federführung bei der Erstellung des kantonalen Inventars, die Projektleitung liegt bei der stellvertretenden Staatsarchivarin Tamara Fullin. Als sogenannter Scout übernahm Matthias Furger, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Staatsarchiv, die Aufgabe, die vorhandenen Ton- und Bildquellen zu finden.
Die Ziele des Projekts waren die Inventarisierung möglichst vieler Bild-, Film-, Video- und Tondokumente in Uri, sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf Wert und richtigen Umgang mit audiovisuellem Kulturgut.
Dank der Sensibilisierung und der Medienberichte wurden mehrere Personen und Vereine auf das Inventarisierungsprojekt und das Staatsarchiv Uri als professionelles Langzeitarchiv und auch als Kompetenzzentrum für die Erhaltung von audiovisuellem Kulturgut in Uri aufmerksam, so dass das Staatsarchiv einige Bestände entgegennehmen konnte, u.a. das Fotoarchiv eines ehemaligen Fotogeschäfts.
Veranstaltung
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2.11.2023, 19.30 Uhr, Staatsarchiv Uri: Zum Abschuss des Projekts blicken das Staatsarchiv und Memoriav gemeinsam auf neun erfolgreiche Monate zurück. Im Anschluss an den Projektrückblick wird ein Filmausschnitt aus «Mä cha läbä i Meiä – Ein Jahr im Meiental 1994/95» gezeigt und in diesem Zusammenhang mögliche zukünftige Erhaltungsstrategien von audiovisuellem Kulturgut erläutert. Eine kleine Ausstellung zum Thema audiovisuelle Datenträger im Wandel der Zeit umrandet die Veranstaltung.