Panoptikum zur Sozialgeschichte der Schweiz (Roland Gretler): Tonarchivalien

Das Panoptikum zur Sozialgeschichte war eine Sammlung, die Roland Gretler (1937-2018) seit den 1970er Jahren in Zürich aufgebaut hatte. Es sind Dokumente und Objekte zur Sozial- und Alltagsgeschichte der Schweiz und zu den sozialen Bewegungen. Zusammen mit seiner Frau Anne Gretler trug er während Jahrzehnten eine enorme Menge an Objekten und Dokumenten wie Fotos, Plakate, Postkarten, Broschüren, Zeitschriften und Büchern zusammen. Nach Gretlers Tod übernahm das Sozialarchiv grosse Teile der Sammlung.

Bild
Demonstrierende und Polizei vor dem Globus-Provisorium, Bahnhofbrücke Zürich, Juni 1968.
Zum Projekt

Das Projekt unterstützt den Erhalt derjenigen Tonträger welche Unikate sind. Bei diesen besonders gefährdeten und erhaltenswerten Tonbändern und Kassetten aus den späten 1960er und frühen 1970er Jahren sowie Kassetten aus den 1980er Jahren handelt es sich ausschliesslich um Helvetica.

Ziel des Projekts ist die Digitalisierung von 28 Tonbandkassetten und 53 Tonbändern sowie die Katalogisierung der Tondokumente durch das Schweizerische Sozialarchiv in der Datenbank Bild und Ton.

Arbeiten

Digitalisierung von Kassetten und Tonbändern. Katalogisierung durch das Schweizerische Sozialarchiv. Einlagerung der Originale im Kulturgüterschutzraum des Schweizerischen Sozialarchivs.

Projektlaufzeit
Gerettete Dokumente

28 Tonbandkassetten und 53 Tonbänder

Zugang Online

Vorgesehen: Datenbank Bild + Ton des Schweizerischen Sozialarchivs und Memobase